Was beim Lernen wichtig ist: ein Ziel finden

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Eines ist wichtig fürs Lernen: Ziel finden - Ein Praxisbericht

Voraussetzung für erfolgreiches Lernen: Ziel finden!

 

„Wer den Hafen nicht kennt, für den wird kein Wind der passende sein.“ – Seneca

 

Ein Beispiel aus der Coachingpraxis zum Thema Ziel finden

Florian besucht die 6. Klasse. Er wurde von seiner Lehrerin zu mir ins LernCoaching geschickt. Zunächst wusste er gar nicht, wie ich ihn unterstützen könnte. Er meinte, es wäre eigentlich alles in Ordnung.

Spaß macht ihm Englisch und Sport, auch GSE, denn ihn interessieren die anderen Kulturen! Die Noten sind insgesamt einigermaßen gut, könnten aber besser sein. Sie könnten besser sein, wenn er mehr lernen würde. Dazu kann er sich aber nicht aufraffen…

Wozu? Computerspielen, mit Freunden zusammen sein, Fußball spielen macht doch viel mehr Spaß als Lernen. Vor allem auch noch die Fächer Deutsch und Mathe (außer Geometrie). Zu Beginn des Schuljahres waren die Noten noch viel besser. – Da war die Motivation, das Jahr gut zu überstehen noch sehr hoch, doch im Laufe der Zeit, nahm diese stetig ab.

„Ich weiß gar nicht an welchem Ziel ich mich orientieren soll….“

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Realität vs virtuelle Welt und LernErfolge

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virtuelle Welt bei presence

Virtuelle Welt – was du aus diesen Erfahrungen in die Realität übertragen kannst

Als Pädagoge hat man ja „von Natur aus“ erst mal was gegen die virtuelle Welt… 😉

Ich habe mir angewöhnt, es zu schaffen erst mal nicht gleich zu werten. Kommen Jugendliche ins Coaching, die wissen und auch zugeben, dass sie viel, sehr viel Zeit mit Computerspielen verbringen, urteile ich nicht. Genau das erwarten sie. Oft höre ich: „Ja, ich weiß, ich spiele zu viel. Das werden sie mir auch gleich sagen.“ – Antworte ich dann, dass mich erst mal interessiert, was sie so am Spielen fasziniert, ernte ich großes Erstaunen. Ich bin selbst keine Spielerin. Aus guten Gründen… Wir können dann im Verlauf des Coachings einiges aus den Spielen auf Lernsituationen und das Lernverhalten übertragen.

Vor Kurzem eröffneten die Kinder einer lieben Freundin eine virtuelle Welt. Also erst mal real…. Eine ehemalige Autowerkstatt, die liebevoll und sehr achtsam umgebaut wurde und nun Spielplätze in virtuellen Welten zur Verfügung stellt. Ich war zu Besuch im presence.

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Muss Schule so sein, wie sie ist?- Oder geht es auch anders?

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Deshalb ist Schule SO kein Erfolgsmodell

Warum Schule und unser Bildungssystem so wie sie sind, keine Erfolgmodelle sind

Wer mich kennt, der weiß, dass ich mit Schule und unserem Schulsystem auf Kriegsfuß stehe. Deswegen engagiere ich mich ehrenamtlich in der bildungspolitischen Welt und deshalb liegt mir das LernCoaching so am Herzen.

Ich sehe doch ständig, was Schule mit den Schülern macht. Ja – es stimmt – es gibt auch Schüler, die unbeschadet durch kommen. Doch um JEDEN Schüler, jede SCHÜLERIN (auch die gibt es), die daran scheitern oder „nur“ damit hadern, ist Einer/Eine zuviel!

Schule und Lernen kann so anders sein. Und wir wissen ALLE wie. Klick um zu Tweeten

Das MÜSSEN sogar alle Politiker wissen, alle Lehrer, alle Eltern. So viel Wissen kann doch an niemanden vorüber gehen! – Nicht einmal die drei Affen dürften das übersehen oder überhören können!

 

Schon öfter ist mir die Initiative „schools of trust“ über den Weg gelaufen.

Heute habe ich begonnen den Film zu sehen, der seit noch nicht allzulanger Zeit nun in Gänze frei verfügbar ist. Tja… was soll ich sagen… Jede Sekunde kann ich zustimmen. Ich kann es bestätigen. Auch wenn ich nicht die absolute Verfechterin von „freien Schulen“ bin, wünsche ich mir, dass ALLE Menschen selbstbestimmt lernen dürfen.

Mein Zuhause ist die Montessori-Pädagogik. Als Pädagogin, als LernCoach, als Schulgründerin, als Referentin und als Bildungsreformerin mit Herz. – Alle Familien sollten IHRE Schulform wählen dürfen und nicht ein völlig überaltetes System aufgezwungen bekommen. Klar gibt es Alternativen. Für die müssen wir sehr dankbar sein – sie sind es, die Neuerungen in die Regelschulen bringen! Doch wer sein Kind in eine solche Schule geben möchte, muss in Bayern immer und in anderen Bundesländern oft Schulgeld bezahlen.

Also für Bildung doppelt zahlen. Wer das nicht möchte, muss halt für Nachhilfe zahlen... Klick um zu Tweeten

Wer will kann ausrechnen, was billiger ist!

 

Weil mich schon der Beginn des Films so berührt hat, möchte ich euch heute ein vorzeitiges Osterei schenken…

Du kannst den Film auf der Seite direkt im Ganzen ansehen oder in Teilen bei youtube…. (nach dem ersten Teil spielt der 2. und 3. direkt weiter 😉 )

 

  • Ich möchte unbedingt dazu beitragen, dass dieser Film ganz oft gesehen wird.
  • Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen sich über zeitgemäßes Lernen Gedanken machen.
  • Ich möchte dazu beitragen, dass sich ganz viele Menschen auf den Weg machen, Lernen, wie wir es brauchen selbst zu gestalten!
  • Ich möchte dazu beitragen, dass Lernen Spaß macht und Sinn noch dazu!
  • Ich möchte dazu beitragen, dass Schulen Lebensorte werden, in denen Kinder das lernen, was sie im Leben wirklich brauchen.
  • Ich möchte dazu beitragen, dass Lehrer endlich Lehrer/Lernbegleiter sein können und nicht mehr „UnterRICHTER“.

Ich zolle dieser Initiative und damit Christoph Schuhmann und Thomas Möller meinen gößten Respekt!

 

Was fehlt dir noch, um Lernen anders möglich zu machen?

Welche Ängste schwirren noch umher um dem Alten noch das Bestehen zu ermöglichen?

Was hält dich ab, Lernen anders zuzulassen?

Ich bin gespannt auf deine Kommentare!

Impulsfragen: warum Schule – wozu lernen?

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Warum Schule?

Warum Schule? Die wohl meist gestellte Frage….

 

Das erste Zwölftel des Jahres haben wir schon wieder geschafft… Ich für meinen Teil bin schon wieder voll drin… Bei den Schülern, die zu mir kommen, rollt auch schon wieder die Schulaufgabenwelle über sie hinweg. Und die, die dieses Jahr ihren Abschluss machen, bereiten sich darauf vor und kümmern sich um Bewerbungen.

Für alle, die noch nicht so weit sind, habe ich diesmal einen etwas anderen Artikel. Solltest du jedoch schon in der Ausbildungs-/Arbeitswelt stecken, kannst du die folgenden Fragen auch gerne umformulieren. – Überhaupt darf jeder Leser in jeder Situation diese Fragen für sich nutzen um die eigene Situation zu reflektieren. Nicht nur zu Jahresbeginn…. vielleicht zu Beginn eines neuen Projekts oder mitten in einem Projekt… bevor der Höhepunkt überschritten ist, oder wenn es feststeckt?

Nun aber zurück zu euch Schülern…

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