Lernplan erstellen

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Wie du einen individuellen Lernplan erstellst

 

Kein Plan, wie du es anstellen sollst? Du nimmst dir vormittag noch vor, dass du Nachmittag lernst und dann kommt es ganz anders?

Kein Plan, wo du anfangen sollst? Es ist so viel… Wohin gehts dann?

„Kein Problem! Ich zeige dir hier, wie du einen Lernplan für dich erstellst!“

 

Ein Lernplan kann nur dann funktionieren, wenn du ihn an deine Bedürfnisse anpasst! Irgendein Lernplan kann nicht funktionieren!

Also… fangen wir an… Ich baue hier mit dir ein „Regal“ auf, gebe dir Beispiele, wie du es einräumen kannst, doch du kannst jederzeit umräumen, wenn etwas nicht passt. Das empfehle ich dir sogar. Schau, wie es für dich passt, erst dann kann der Plan funktionieren 😉

Erstelle dir ein Raster, wie einen Stundenplan für die ganze Woche und trage deine Schulstunden ein. Trage außerdem ein, welche festen Termine du hast… Sport, Hobby, Nachhilfe, jobben…. ect. Achte darauf, dass du auch Zeitfenster für Freunde und Erholung hast!

 So und jetzt gehts an den eigentlichen Lernplan!

Ich empfehle dir, die schriftlichen Hausaufgaben direkt an diesem Tag zu machen, auch wenn du das Fach nicht am nächsten Tag hast. Warum? Ganz klar: Hausaufgaben sind die Vertiefung des vermittelten Stoffes vom Vormittag und wenn du das bald machst, ist dein Wissen noch frisch. Merkst du, dass du dir trotzdem unsicher bist, hol dir Unterstützung (Eltern, Freunde), oder frage in der nächsten Stunde ganz genau nach und erkläre, was genau du nicht verstanden hast!

 

Alle schriftlichen Hausaufgaben erledigt? Dann kommt Schritt 2…

Ich nenne ihn Nachbereitung. Alle Fächer, in denen du keine schriftliche Hausaufgabe hast, wiederholst du nun. Schau dir den Hefteintrag an, gab es Arbeitsblätter, oder Seiten im Buch? Vielleicht kannst du auch im Internet noch etwas nachsehen. Idealerweise fasst du die Inhalte kurz in deinen eigenen Worten zusammen.

Wozu das Ganze? Hmmm… Alles was wir uns nicht sofort merken können, weil es uns nicht so wirklich interessiert wandert nur durch Wiederholungen in unser Langzeitgedächtnis. Dein Vorteil ist, dass du hier schon gleich eine Wiederholung hast, die auch noch ziemlich frisch ist. Und deine eigenen Zusammenfassung hilft dir für den nächsten Schritt.

 

Wenn du diese beiden Schritte erledigt hast, mit kurzen Pausen dazwischen natürlich, dann kommt der 3. und letzte Schritt:

Es ist die Vorbereitung für den nächsten Tag. Schau dir an, welche Fächer du am nächsten Tag hast. Hausaufgaben und Nachbereitung hast du ja inzwischen erledigt. Gibt es Fächer, die du heute noch nicht hattest, bereitest du dich auf diese vor. Schau dir an, was in der letzten Stunde dran war. – Hier helfen dir deine Zusammenfassungen von der Nachbereitung.

Was hast du von diesem Aufwand? Du gehst vorbereitet in den Unterricht. Sollte eine Ex oder Ausfrage drohen, kein Problem! Du weißt auch so, von was die Rede ist und musst nicht erst im Hinterstübchen kramen, ob dir das irgendwie bekannt vorkommt. Beteilige dich mündlich – macht immer einen guten Eindruck 😉

Könnte tatsächlich passieren, dass du mal an einem Tag nicht alles schaffst, dann mach das Notwendigste. Sei ehrlich mit dir! Du betrügst nur dich, sonst niemanden…. Niemand anders hat einen Vorteil davon, als du selbst!

Wenn du kontinuierlich lernst, hast du auch vor Schulaufgaben mehr Zeit, denn das Lernen dafür ist nicht mehr so viel – du hast ja deine Zusammenfassungen und schon immer wiederholt! 🙂

 

Teste doch mal, wie es funktioniert. Bleib dran, auch wenn es anfangs erst mal aufwändig scheint. Du wirst bald merken, welche Erfolge und Vorteile es für dich bringt!

Passe den Plan individuell an, evtl. von Woche zu Woche. Klick um zu Tweeten

Plane vor Schulaufgaben auch ein bisschen Zeit am Wochenende ein und vergiss die Zeitpuffer nicht! Der größte Fehler eines Planes ist, wenn alles bis zur letzten Minute verplant ist. Zeitpuffer sind sehr wichtig, sie eröffnen dir Spielräume für Änderungen und ermöglichen Flexibilität – so ist das Leben nun mal! 🙂

Viel Spaß!

 

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