kinästhetischer Lerntyp

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So lernt ein kinästhetischer Lerntyp

Du hast dich als kinästhetischer Lerntyp erkannt? Dann findest du hier Wissenswertes über dich und deine Arbeitsweise. Ich bin gespannt, ob es auf dich passt! Kommentiere gerne unten deine Sichtweise! 🙂

Natürlich kann ich nicht alles in absoluter Gänze aufschreiben… und nicht alles muss zu dir passen, denn du bist ja etwas ganz besonders Einmaliges auf dieser Welt!

 

So kann man den kinästhetischen Lerntyp beschreiben…

Dieser Lerntyp bekommt seine Bedürfnisse in der „normalen“ Schule am wenigsten befriedigt! Er muss still sitzen, obwohl er Bewegung braucht. Er muss zuhören und meist theoretisch arbeiten, obwohl er gerne Dinge wirklich ausprobiert. Er muss den Lerntakt der anderen einhalten, obwohl er meist länger braucht um Aufgaben zu verstehen oder zu bearbeiten.

Er ist ein handlungsorientierter Lerner. Auch nimmt er Stimmungen sehr fein wahr und fühlt als nicht nur mit der Hand, sondern auch mit dem Herz! Eine negative Atmosphäre wirkt sich negativ auf seine Lernerfolge aus.

Seine Motivation beim Lernen ist es, es anderen recht zu machen. Wenn sie sich freuen und ihn mit Liebe dafür belohnen, macht er alles.

Wer erst einmal ausprobieren möchte, lernt langsam. Dafür aber dann wirklich und nachhaltig! Klick um zu Tweeten

Impulsiv geht er an Aufgaben ran, zuerst einen Plan zu erstellen, ist ihm fremd. Dabei nimmt er Umwege gern in Kauf 😉

Gut gelaunt bringt er immer wieder Leichtigkeit und Stimmung in Gruppen. Spiel und Sport sind ihm sehr wichtig.

 

Auf was du als kinästhetischer Lerntyp achten solltest…

Bitte achte immer darauf, dass du genügend Bewegung hast, dich also „austoben“ kannst. Es bringt dir überhaupt nichts, wenn du dein Training zugunsten mehr Lernzeiten aufgibst. Eher im Gegenteil! Auch achte darauf, dass du in Bewegung lernen kannst. Lauf rum, wenn du Stoff wiederholst, oder geh zum Vokabeln lernen aufs Trampolin. Sprich dir den Stoff auf mp3 auf und hör‘s dir beim Joggen an, oder geh im Zimmer/Haus auf und ab.

„Plane dir immer genügend Pausen zwischen den Lernphasen ein. Sobald du merkst, dass deine Konzentration nachlässt oder du zu zappeln anfängst, mach die Aufgabe gerade noch fertig und lauf dann mal ums Haus, oder die Treppen rauf und runter. Geh etwas in der Küche trinken, oder mach ein paar Bewegungsübungen. Mach vor dem Lernen Sport oder belohne dich hinterher damit!“

 

Um in Ruhe lernen zu können, solltest du alle Streitigkeiten klären oder gut zu Seite packen, damit sie dich nicht ablenken. Denn Harmonie ist dir wichtig. Eine friedliche Atmosphäre lässt dich leichter lernen, als wenn Streit in der Luft liegt. Dabei muss dich dieser Streit nicht mal direkt betreffen! Richte dir deinen Lernplatz gemütlich ein. Sorge dafür, dass es dir gut geht! Junge Kinder brauchen viel Geborgenheit!

 

So lernst du als kinästhetischer Lerntyp erfolgreich und leicht…

Du findest es besonders schön, mit anderen gemeinsam zu lernen. Es ist dir wichtig, dass du mit anderen zusammen bist. Alleine fühlst du dich tatsächlich verlassen! Du lernst leicht im Gespräch mit anderen, eben aus dem Grund der Gesellschaft, nicht unbedingt wie der auditive Lerntyp, weil du hören musst um zu lernen.

Rollenspiele oder Aktivitäten spornen dich an und machen dir großen Spaß. Damit du dir Lerninhalte merken kannst, musst du etwas damit tun, ausprobieren, eben handeln. Versuche findest du klasse. Nicht immer ist das bei bestimmten Themenfeldern möglich, doch sei kreativ und dir fällt sicher etwas ein, wie du leichter lernen kannst. Bei dir gilt: „Was in den Sinnen war, ist auch im Verstand.“ Viele Sinneserfahrungen sind daher sehr effektiv. Vielleicht kannst du Inhalte in einem Rollenspiel nachspielen? Da freut sich dein emotionaler Lernanteil!

 

Auf was der kinästhetische Lerntyp bei Lernpartnerschaften achten sollte…

Du bist gerne mit anderen zusammen, das ist dir wichtig. Doch nicht alle anderen wollen auch die ganze Zeit „kuscheln“. Manche sind davon ziemlich genervt, weil sie lernen wollen und nicht so wie du, alles gemeinsam machen wollen. Das heißt noch lange nicht, dass sie dich nicht mögen, sie haben nur andere Lernwege!

Möchtest du mit anderen zusammen lernen, musst du dich auf sie einstellen und nicht nur auf deinen Weg beharren! Profitiere von den Lernwegen der Anderen, lerne vielfältig und abwechslungsreich, nutze auch die Möglichkeiten der anderen Lerntypen… Lies hier über den visuellen und hier über den auditiven Lerntyp.

 

Zurück zum Ursprungsartikel 🙂

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