Konzentration schaffen

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Viele Ideen, Konzentration zu schaffen

 

Auch wenn ich nicht viel von Konzentrationstraining halte möchte ich dir diese Übung anbieten:

Finde einen x-beliebigen Gegenstand in deiner Umgebung. Jetzt gerade! Irgend etwas, das gerade seine Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Hast du einen?

Fixiere ihn. KONZENTRIERE dich ganz auf ihn!

Fixiere ihn mit deinen Augen.

„Schiebe alle Gedanken, die sich jetzt einschleichen zur Seite.“

Denke NUR an diesen Gegenstand.

Wie lange schaffst du es?

Kannst du dich steigern?

 

Mach diese Übung ein paar Tage hintereinander. Du wirst merken, wie du dich selbst übertriffst und wie… Klick um zu Tweeten

 

So kannst du üben, und du schaffst es, deine Konzentration zu lenken!

Bist du dir mit dem Gegenstand sicher, teste es mal mit einer Aufgabe. Beginne mit einer kurzen Zeitspanne! Steigere dich.

Machst du Sport? – Dann kennst du dieses Vorgehen sicher. Du übst etwas Neues, dein Körper ist den Bewegungsablauf noch nicht gewohnt. Du übst ihn, dann steigerst du das Gewicht, die Schnelligkeit oder die Präzision. Genau so machst du es mit der Konzentrationsübung auch.

 „Du wirst zum Konzentrationsmeister!“

 

Wie du Konzentrationshindernisse beseitigen kannst:

Letzte Woche habe ich diese Punkte aufgezählt, die deine Konzentration beeinträchtigen können. Nun gebe ich dir eine Idee, was du dagegen tun kannst:

  •  Ein langweiliges Thema ⇒ Was daran könnte wenigstens ein bisschen spannend sein?
    • Innere Ablenkung: deine Gedanken gehen spazieren ⇒ Bringe sie willentlich zurück, arbeite mit!
    • Äußere Ablenkung (Handy, Internet…): deine Aufmerksamkeit folgt einem interessanterem Geschehen ⇒ Schalte es aus! Wenigstens eine Zeit lang! Lege alles weit weg, was dich ablenkt!
  • Motivationsmangel, weil
    • Du keinen Sinn im Thema erkennst ⇒ Finde den Sinn! Für was brauchst du es?
    • Weil dir der Lehrer unsympathisch ist ⇒ Tja…. Es gibt einfach Menschen, die einem nicht sympathisch sind! Muss er das? Nimm das Wissen mit, lass den Menschen!
  • Stures und starres Lernen
    • Aus Angst vor schlechten Noten oder „Bestrafung“ ⇒ Noten sagen nichts über DICH als Persönlichkeit aus, sie zeigen nur einen kleinen Ausschnitt. Erkläre deinen Eltern, wie sehr dich diese Angst blockiert!
    • Weil selbstständiges Lernen mit eigenen Gedanken nicht erlaubt ist ⇒ Ich gebe zu, dazu habe ich keine Idee… DU???
  • Schnelle Frustration
    • du gibst bei kleinsten Schwierigkeiten auf ⇒ Was ist das denn??? Wo bleibt dein Kampfesgeist?
    • du merkst, dass du das Niveau der Anderen nicht erreichen kannst ⇒ Musst du das? Gib DEIN Bestes!
  • Mithalten müssen mit übertriebenem Ehrgeiz ⇒ Versuchs mal mit etwas weniger: Ist manchmal mehr!
  • Planloses und aktionistisches Handeln
    • Planlosigkeit erzeugt inneren Druck ⇒ Durchatmen, kurze Pause, Schritte planen!
    • Ermahnungen von außen erzeugen ebenfalls Druck ⇒ Sprich mit deinen Eltern!
  • Unpassende Lerntechniken ⇒ Beachte deinen Lerntyp!
  • Fehlende Eigenverantwortung ⇒ Übernimm die Verantwortung für dein Lernen, dann bist du kein „Opfer“ mehr!
  • andere sind Schuld am Scheitern, es besteht keine Bereitschaft, selbst etwas zu verändern ⇒ Ach? …. Siehe oben!
  • Familiäre und, oder finanzielle Probleme ⇒ Hol dir unbedingt hierfür Hilfe!
  • Ablenkungen durch „Freunde“ ⇒ Bitte deine Freunde, dich zu unterstützen. Das werden sie tun, WENN sie deine Freunde sind!
  • Dabei sein wollen ⇒ Was gibt es dir?
  • Anerkennung erarbeiten ⇒ Für was könntest du noch Anerkennung bekommen?
  • Mobbing ⇒ Hol dir unbedingt Hilfe!
  • Krankheit ⇒ Erst mal gesund werden! Achte auf deine Ernährung, ist dein Darm, deine Verdauung in Ordnung?
  • Sonstiger Stress ⇒ Abschalten!
  • Pubertät ⇒ Lässt sich echt nicht ändern! 😉

 

Setze deinen Willen ein!

Ich habe die Konzentration mit einer Taschenlampe verglichen. Eine Taschenlampe schaltest du ein und leuchtest auf den Punkt, den du sehen willst.

So kannst du es mit deiner Konzentration auch machen. Mit deinem Willen. – Wenn du willst 😉 Überleg doch mal, was du schon alles erreicht hast, wenn du es wirklich wolltest!

 

Stell dir vor, deine Konzentration ist eine Taschenlampe. Leuchte dorthin, wo du das Licht brauchst! Klick um zu Tweeten

 

So kannst du DEINE Konzentration schaffen. Auch wenn dir immer wieder gesagt wird, oder du liest, dass das nicht geht, oder nicht einfach ist. Versuchs doch einfach mal!

 

Welche Befehle gibst du deinem Gehirn?

Dein Gehirn regelt alles, was in deinem Körper passiert, damit er überleben kann. In der Natur wird nichts verschwendet, sie ist auf völlige Ökonomie ausgerichtet und so funktioniert dein Gehirn auch. Es agiert automatisch, macht, was dein gesamtes System zum Überleben braucht.

Ist dein Gehirn also der Meinung, dass jetzt etwas anderes wichtiger und interessanter ist, wird es DAS tun!

 „Gib DU deinem Gehirn den Auftrag, was es jetzt tun soll!“

 

Was ist jetzt dran? Was ist wichtig?

Im Unterricht macht es Sinn die Konzentration zu bündeln und aufmerksam dabei zu sein. Du musst ja eh dort sitzen! Nutze die Zeit! 🙂

Jetzt ist dein Wille gefragt! Schaffe dir DEINE Konzentration und gib deinem Gehirn den Befehl dazu! (Taschenlampe an!)

 

Übernimm DU die Verantwortung für dein Tun! Klick um zu Tweeten

 

 Ist es dir nicht wichtig, wird dein Gehirn mit seinen Gedanken ’spazieren gehen‘

Dein Gehirn wird nicht einfach so ausführen, was du daher sagst! Hehe… so einfach ist es auch wieder nicht!

„Du musst ihm den Grund zur Konzentration schon spannend verkaufen!“

 

Wie überredest du deine Eltern, wenn du auf eine Party willst und sie skeptisch sind? 😉

Mach es bedeutsam für dich. Finde den Sinn und die Wichtigkeit in der Tätigkeit, die du mit Konzentration ausführen möchtest!

  • Wozu brauchst du es?
  • Wofür ist es wichtig?

 

Sei kreativ, finde DEINEN Sinn - dann folgt die Konzentration wie der Taschenlampenkegel ganz von selbst! Klick um zu Tweeten

 

Hinweis für Eltern und andere Erwachsene:

Sich einfach so mal zu konzentrieren ist nicht so einfach. Das wissen Sie aus eigener Erfahrung! Bei mir z.B. ist es die Steuererklärung oder Buchführung, dich ich mit viel willentlichen Befehlen an meine Konzentration schaffen kann. Was ist es bei Ihnen? Welche Aufgaben, die Ihnen Ihr Chef überträgt schieben Sie vor sich her oder sind alles andere als wirklich konzentriert dabei?

Beobachten Sie Unkonzentriertheit bei Ihrem Kind, sprechen Sie es drauf an. Beschreiben Sie, was Ihnen auffällt und fragen Sie, ob Ihre Beobachtungen und Vermutungen so stimmen.Wie könnten Sie Ihr Kind unterstützen? Finden Sie gemeinsam eine Lösung.

„Mit der Aufforderung sich jetzt endlich mal konzentriert zu arbeiten kommen Sie sicher nicht weiter – das wissen Sie aus Erfahrung!“

 

Eine Pädagogen erzählte mir neulich folgendes Ereignis: Eine Schülerin berichtete ihr, wie sehr sie sich von ihrem Handy dirigieren ließe. Ständig müsse sie nachsehen, ob irgend eine Nachricht gekommen wäre. Die Pädagogin riet ihr, es doch mal auszuschalten. Sie meinte, das brächte nichts, dann würde sie es halt immer wieder einschalten. Die Pädagogin machte den Vorschlag, dass die Schülerin es ihr in Verwahrung geben könne. Diese war völlig begeistert und gab es ab.

Erleichtert und entspannt genoss sie mit ihrer Freundin den Nachmittag. Man sah ihr es regelrecht an.

Vielleicht ist das eine Lösung? Schlagen Sie es Ihrem Kind vor! Verordnen Sie es nicht, dann fällt es schwer. Die Entscheidung muss Ihr Kind fällen. Ihr Kind ist auch für seinen Schulerfolg verantwortlich. Sie können mit Unterstützung bereit stehen, doch ob sie angenommen wird, entscheidet Ihr Kind!

 

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