Mitarbeit? – wozu?

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Mitarbeit im Unterricht – das machen nur Streber!

 

Über den Sinn der Notizen habe ich bereits letzte Woche geschrieben. Auch ein bisschen über den Sinn der Mitarbeit, den ich diese Woche noch etwas vertiefen möchte. Arbeitest du mit, bleibst du wach und mit deiner Konzentration bei der Sache.

„Deine Gedanken können nicht weit abschweifen und dein Lehrer nimmt dein Interesse wahr!“

 

Carpe diem – nutze den Tag

Wenn du dich schon morgens aufraffst und in die Schule gehst, dann sei auch wirklich anwesend, nicht nur körperlich. Nutze die Zeit so, dass du nach der Schule wirklich Freizeit hast! Denn während du in der Schule sitzt, kannst du weder in Ruhe chillen, noch wirklich etwas mit Freunden machen oder Probleme lösen.

„Bist du aufmerksam für das Unterrichtsgeschehen musst du viel weniger Zeit deiner Freizeit fürs Lernen opfern. 🙂 „

 

Natürlich muss du das erst mal wollen. In Fächern, die du interessant findest, oder den Lehrer gut, fällt dir das nicht schwer! In anderen Fächern kannst du ganz einfach folgende Methoden anwenden:

  • Stelle Fragen, wenn du etwas nicht verstanden hast. Einige deiner Mitschüler werden dir dankbar sein, dass DU fragst und sie es nicht selbst machen müssen aus lauter Angst, dass sie für doof gehalten werden. – Lehrer sind dazu da, ihren Schülern den Stoff verständlich zu machen!
  • Äußere deine Gedanken zum Stoff. Auch wenn sie kritisch sind. Damit sollte ein Lehrer umgehen können. Wenn du mitdenkst, ist dein Hirn beschäftigt und merkt, dass der Stoff Bedeutung für dich hast und so wird das neue Wissen besser verarbeitet.
  • Beantworte Fragen. So kannst du dein Wissen überprüfen und merkst, wo du noch Lücken, oder Denkschleifen hast.

 

Habe Mut!

Viele Schüler erzählen mir, dass sie sich nicht trauen, im Unterricht sichtbar mitzumachen. Sie haben Angst, vor den Mitschülern als Streber und Lehrerliebling dazustehen. Manche haben Angst, vom Lehrer blöd angeredet zu werden, wenn sie eine Verständnisfrage stellen, oder auch sich vor den Mitschülern zu outen, etwas nicht verstanden zu haben.

Viele Schüler trauen sich nicht auf Fragen zu antworten, obwohl sie es wüssten, aber vielleicht wäre es ja doch nicht richtig.

 

Und Fehler zu machen wird in der Schule ja als Versagen dargestellt. Klick um zu Tweeten

 

– Wie schade, denn aus Fehlern lernen wir so viel! Das kann ich nicht oft genug sagen! 😉

„TRAU DICH!!!! – Wer lacht, soll’s erst mal besser machen“

 

Lass dich nicht unterkriegen! Es geht um DEIN Lernen!

Ein Schüler erzählte mir einmal, dass er sich immer meldet. Ich war erstaunt und fragte ihn, ob er immer eine Antwort wüsste. Seine Antwort war: „Nein! Aber je öfter ich mich melde, um so seltener nimmt der Lehrer mich dran! 😉 Und wenn ichs mal wirklich nicht weiß, kann ich immer noch sagen, dass es mir gerade nicht mehr einfällt!“ – Ganz schön clever 😉

 

Fazit:

Du wirst merken, wenn du es ausprobierst, dass du dich immer sicherer fühlst. Das wirkt sich auf dein Selbstbewusstsein aus und das wieder auf deine Lernerfolge! Außerdem hat der Lehrer ein positives Bild von dir. Es freut auch ihn, wenn sich jemand für seinen Unterricht und sein Fach interessiert! 😉

Und es ist nachgewiesen, dass dieses positive Bild sich auf die Notengebung im Mündlichen, sogar im Schriftlichen auswirkt. Fehler werden nachsichtiger gesehen, Noten auf der Kippe wohlwollender gekippt!

 

Du hast es in der Hand! Probier es aus und berichte uns von deinen Erfahrungen! 🙂

 

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