Warum es wichtig ist, Prioritäten zu setzen

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Wer Prioritäten richtig setzt, dem bleibt Zeit für Schönes

Was Prioritäten in einem Glas zu suchen haben…

Über Prioritäten habe ich ja jetzt schon einiges geschrieben. Du weißt, wie du mit ToDo-Listen umgehst und was das Eisenhower-Quadrat kann. In diesem Beitrag erkennst du, warum das mit den Prioritäten so wichtig ist.

Lass mich eine Geschichte wiedergeben, die wohl von Stephen R. Covey stammt und inzwischen in verschiedenen Versionen existiert. Sie ist auf Erwachsene zum Thema Zeitmanagement ausgelegt, doch die „Moral von der Geschicht“ ist immer im Leben anwendbar.

Ein Philosophieprofessor eröffnete seine Vorlesung mit folgenden Worten: „Es geht heute um das Thema „Zeitmanagement“ und wir werden dazu ein Experiment machen“.

Er nahm ein Goldfischglas, stellte es auf den Tisch und füllte es mit einigen großen Steinen, bis kein weiterer mehr hineinpasste.

Nun blickte er in die Runde und fragte: „Ist das Glas voll?“

Die Studenten antworteten im Chor: „Ja!“

„Wirklich?“

Der Professor nahm eine Schachtel, öffnete sie und kippte vorsichtig Kieselsteine in das Glas und schüttelte es dabei leicht. Der Kies füllte die Zwischenräume zwischen den großen Steinen.

Dann blickte er wieder in die Runde und fragte erneut: „Ist dieses Glas voll?“.

Dieses Mal durchschauten die Studenten sein Spielchen. Einer davon antwortete: „Sehr wahrscheinlich nicht!“

„Gut“, antwortete der Professor. Nun nahm er einen Beutel, öffnete ihn und begann behutsam Sand in das Glas zu schütten. Der Sand füllte die Löcher zwischen den Steinen und dem Kies.

Er blickte dann auf seine Gruppe und fragte erneut: „Ist das Glas nun voll?“

Nun antworteten mehrere Studenten: „Wahrscheinlich noch immer nicht…“

„Gut“, antwortete der Professor wieder und nahm einen Krug mit Wasser. Langsam goss er das Wasser in das Glas und die Studenten beobachteten verblüfft, wie sich auch noch eine große Menge Wasser in den allerkleinsten Zwischenräumen ausbreiten konnte.

Der Professor sah die Studenten eine Weile lang an und fragte in die Stille: „Welche Erkenntnis lässt sich mit diesem Experiment demonstrieren?“

„Was bedeutet es für dich? Während du darüber nachdenkst, kannst du dir dieses Video ansehen, das ich für dich gefunden habe.“

 

Und??? Hast du die „Moral von der Geschicht“ entdeckt?

Ein Student, nachdem er über das Thema des Kurses nachgedacht hatte, antwortete: „Das beweist, dass auch wenn man glaubt, die Agenda sei vollständig voll, man dennoch immer neue Termine hinzufügen kann, wenn man wirklich will“.

„Nein“, antwortete der Professor, „genau das bedeutet es nicht.

NEIN? – Ja was dann???

Nun lade ich dich zu einem Gedankenexperiment ein:

Was würde passieren, wenn du das Experiment genau in umgekehrter Reihenfolge machen würdest?

Beginne mit dem Sand… fülle etwas Sand in dein Glas… Dann ein paar kleine Steinchen…. Nun kommen die großen Steine dazu.

Und? Was passiert?

Du kannst es selbst ausprobieren oder dieses Video ansehen:

Mir ist beim Anschauen aufgefallen, dass

  • der Sand die Aufgaben aus Kategorie C darstellt,
  • die kleinen Steinchen die Aufgaben aus Kategorie B und
  • die großen Steine der Kategorie A zuzuordnen wären.
  • Und dann haben wir zum Schluss, wenn alles erledigt ist, immer noch Zeit für Aufgaben aus Kategorie D. 😉

Also… so geht die Geschichte weiter:

„Die Erkenntnis, die wir aus diesem Experiment gewinnen können, ist die folgende:
Wenn man nicht zuallererst die großen Steine in das Glas legt, finden sie später keinen Platz mehr!“

Die Studenten schwiegen und dachten über diese Aussage nach.

Dann fragte der Professor: „Welches sind denn die großen Steine in Euren Leben?

  • Gesundheit
  • Familie
  • Kinder
  • Freunde
  • Träume
  • lernen
  • lachen
  • sich verwirklichen

Oder was ist es für dich?

Mach dir bewusst, wie wichtig diese großen Steine in deinem Leben sind! Wenn man sie nicht zuallererst in sein Leben bringt, läuft man Gefahr, unglücklich und unzufrieden zu sein. Wenn man den unbedeutenden und kleinen Dingen im Leben (also dem Kies oder gar dem Sand) den Vorrang gibt, füllt man sein Leben mit Nichtigkeiten. So wird uns schnell die kostbare Zeit fehlen, uns den wirklich wichtigen Dingen in unserem Leben zu widmen.

„Also vergiss nicht, dir die Frage zu stellen: Welches sind die großen Steine meines Lebens? Danach leg sie bewusst zuallererst in dein Glas (Symbol für das Leben).“

Und da wir hier ja auf einem LERNBLOG sind… kommt jetzt die spannende Frage:

Welche deiner Aufgaben, die DU erledigen musst sind welche…

  • Was sind die großen Steine?
  • Was sind die kleinen Steine?
  • Was ist der Sand?
  • Und was ist die Schokoladenmilch oder das Wasser?

Die Ähnlichkeit mit den Kategorien aus dem Eisenhowerprinzip habe ich ja oben schon erwähnt.

Schreib doch in die Kommentare, welches deine großen oder kleinen Steine sind, mit denen du beginnst…

 

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