Wichtige Grundlagen für erfolgreiches Lernen

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Grundlagen als Fundament für erfolgreiches Lernen

Was du über die Grundlagen des Lernens wissen solltest, bevor du überhaupt beginnst

Die meisten, die mit lernen zu tun haben, fangen einfach an zu lernen. Ohne Plan, machen das, was ihnen vorgegeben wurde, wenden Methoden an, die vielleicht gar nicht zu ihnen passen und dann womöglich auch noch auf den letzten Drücker.

Bevor du aber (rechtzeitig) zu lernen beginnst, mach dir ein paar Gedanken zu den Grundlagen für erfolgreiches Lernen.

Ein großes, schönes Haus oder Schloss lässt sich nur auf einem soliden Untergrund aufbauen. So braucht… Klick um zu Tweeten

Sie besteht aus:

  • Der eigenen Einstellung zum Lernen: was denke ich über das Lernen, über mich als Lerner und meine Fähigkeiten?
  • Einer kraftvollen Zielformulierung: wozu lerne ich überhaupt?
  • Dem Wissen um die eigenen Stärken, damit diese gezielt eingesetzt werden können.
  • Dem Wissen, wie man gemäß dem eigenen Lerntyp lernt.
  • Kontinuierlichen Wiederholungen, denn lernen ist wie Rudern gegen den Strom!

Lernen ist einfacher als du denkst!

Wie beim Hausbau: ein solides Fundament ist wichtig!

Statiker prüfen bei Bauprojekten immer den Untergrund und finden Methoden, diesen zu festigen. Ist der Untergrund zu weich, gibt er irgendwann der Belastung nach, das Haus kann, auch stückweise absacken und stürzt dann ein. Das möchte kein Bauherr!

Auch beim Lernen ist ein solides Fundament wichtig um dein Wissensgebilde darauf aufzubauen.

Nun könnte man meinen, dass das Fundament, die Grundlage dein Vorwissen wäre. Das ist nie schlecht, aber viel wichtiger sind deine Einstellung zum Lernen und dein Ziel.

Positive Gedanken zum Lernen und Selbstvertrauen machen das Lernen nachhaltig. Klick um zu Tweeten

Zu wissen, wozu man sich anstrengt, was man erreichen will erleichtert das Lernen! Das Wissen um die eigenen Stärken macht selbstbewusst und zeigt, was man schon alles geschafft hat!  Und das Lernen gemäß dem Lerntyp macht mehr Spass und ist nachhaltiger. Und zum Schluss noch die Power der Wiederholungen, da sonst die Vergessenskurve erbarmungslos zuschlägt.

Wird diese Grundlage nicht beachtet und sofort im blinden Aktionismus begonnen, muss später mit viel Aufwand (Nachhilfe, nachlernen, das Schuljahr wiederholen) „renoviert“ werden. Eben weil dein Lerngebilde auseinander bröckelt.

Ist die Grundlage solide und das Lerngebäude steht sicher da, dann macht auch ein Sturm (Misserfolg) nichts aus. Denn du weißt ja: Die Grundlage passt.

 

Um was geht es da also?

Stell dir vor, du möchtest dir etwas aufschreiben, hast Papier gefunden, aber die Miene ist abgebrochen, sie steckt nur noch drin. Du kannst nun mühsam mit der wackelnden Miene schreiben, oder du spitzt den Stift. Was ist sinnvoller? So ist es auch mit den Grundlagen fürs Lernen!

„Nimm dir lieber einen Moment VORHER Zeit um dann die Zeit richtig gut nutzen zu können.“

 

  • Wie ist deine Einstellung zum Lernen? Was denkst du über den Lernstoff, die Schule, die Lehrer, deine Mitschüler und über ich selbst?
  • Was ist dein Ziel? – Wofür lernst du? Was möchtest du erreichen?
  • Was sind deine Stärken? Worin bist du richtig gut? Was hast du schon alles geschafft und gelernt? – Das muss nicht immer nur mit Schule zu tun haben! Du hast ja sicher auch Hobbies, bei denen du viel dazu gelernt hast.
  • Kennst du deinen Lerntyp? Lernst du besser, wenn du Bilder hast, alles vor dir siehst? Oder behältst du das Wissen besser, wenn du gut zuhörst, aktiv im Unterricht mitarbeitest und über den Lernstoff diskutierst? Gehörst du zu den Menschen, die lieber alles mal ausprobieren, die öfter mal eine Pause brauchen oder ohne Sport überhaupt kaum klare Gedanken fassen können? Solche Menschen sind auch sehr sozial veranlagt und die Lernatmosphäre muss für sie stimmen.
  • Und dann noch die (leidigen) Wiederholungen. Dafür gibt Schule kaum Zeit und die meisten Schüler sind froh, wenn ein Stoffgebiet abgehakt ist. Dabei sind Wiederholungen für nachhaltiges Wissen so wichtig. Denn unser Gehirn kümmert sich erst mal um Aktuelles. Über die Vergessenskurve habe ich in diesem Artikel geschrieben.

Es ist natürlich wie immer DEINE Entscheidung. Ich zeige dir hier, wie du es anders machen kannst.

 

Bevor du jetzt verzweifelst, zeige ich dir, wie du dieses Fundament schaffen kannst.

Es könnte sein, dass dieser Artikel für dich gar nicht mehr so relevant ist, weil du schon meinen kostenfreien 5-teiligen Grundlagenkurs gemacht hast. D.h. du hast dich schon in fünf Schritten mit den Grundlagen des Lernens auseinander gesetzt.

Den kostenfreien Grundlagenkurs zum Lernen bekommst du, wenn du diesen Blog abonnierst. Klick um zu Tweeten

Jede Woche schicke ich dir eine Email in der eines der fünf Themen behandelt wird. Du kannst dich damit also selbst coachen.

Falls du den Blog zwar schon abonniert hast, aber die mails damals nicht bearbeitet hast, verlinke ich dir die Artikel dazu hier gerne noch einmal:

#1 Deine Einstellung

#2 Wie du dein Ziel findest und kraftvoll formulierst

#3 Deine Stärken – dein Selbstvertrauen

#4 Dein Lerntyp – Solltest du Unterstützung beim Finden deines Lerntyps brauchen, kannst du dieses Angebot in Anspruch nehmen!

#5 Und zum Schluss geht’s um die Wiederholungen

„Der Vorteil des Grundkurses per mail ist, dass du als Abonnent Antwort auf deine Fragen bekommst. ;)“

 

Schreib mir eine Email dazu und ich antworte dir ganz sicher.

Außerdem bekommst du ja als Abonnent immer mit, wenn es einen neuen Artikel gibt! – Frei Haus sozusagen!

 

Das Fundament stimmt – jetzt kann es los gehen

So! Jetzt hast du ein solides Fundament geschaffen und die Grundlagen für erfolgreiches Lernen gelegt und kannst nun gut vorbereitet Lernen.

Du weißt nun dass es mit einer positiven Einstellung besser geht. Du weißt, wofür du lernst und dass du auch so in deinem Leben schon viel erreicht hast, auch wenn es nicht immer so ganz einfach war, oder kannst aus den bisherigen Lernerfolgen Kraft schöpfen. Du weißt, wie du deinem Lerntyp gemäß lernen kannst und wie es eben auch Spaß machen kann. Außerdem kennst du die Kraft und Vorteile der Wiederholungen.

Na denn… Auf die Plätze, fertig, los!

Achtung! Stolpern gehört immer mal wieder dazu. Wichtig ist, dass du wieder aufstehst, guckst, was dich da hat stolpern lassen und dann mit neuen Lernerfahrungen weiter gehst!

Denk immer daran: Fehler sind gute Freunde, die dich auf bestimmte Sachen aufmerksam machen!

 

Hinweis für Eltern und andere Erwachsene:

Kommt Ihnen das bekannt vor: „Mensch, nun fang doch endlich an!“ / „Ich seh dich einfach nie lernen!“… usw?

Schade, das demotiviert die Schüler und sie machen dann oft aus Trotz noch viel weniger.

Diese Grundlagen sind viel wichtiger, als planloses Draufloslernen! Geben Sie Ihrem Kind Zeit für diese Grundlagen und auch zwischendurch immer wieder einmal, sie zu überprüfen, sich daran zu erinnern.

Unterstützen Sie Ihr Kind evtl. dabei. Es könnte ja sein, dass Sie auch noch etwas dabei für sich entdecken, denn die Grundlagen des Lernen sind ja universell. Auch im Kontext von Projekten oder betrieblichen Weiterbildungen sind sie hilfreich. Denn auch dort wollen Sie ja ein stabiles Gebäude errichten, oder?

„Tauschen Sie sich darüber aus. So sind sie auch mit Ihrem Kind über das Lernen und seine Bedürfnisse gut im Gespräch.“

 

Eine gute Beziehung hat Lernen noch nie geschadet. Desinteresse und überzogene Anforderungen aber sehr wohl. Kinder und Jugendliche können solchen Druck nicht so einfach formulieren. Sie fühlen einfach, dass etwas nicht stimmt. Doch mit solchen Gesprächen können Sie solche Blockaden leicht heraus finden. Wenn sie dabei jedoch stecken bleiben, und selbst keinen Lösungsweg finden, dann nehmen Sie ein LernCoaching in Anspruch. Entweder für Sie, für Ihr Kind oder für Sie zusammen. Das kann auch sehr entspannend wirken! – Ich weiß, wovon ich rede! 😉

 

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  1. Pingback: Wie du deinen Lerntyp erkennen kannst - Hundert Welten

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