Ziel erreicht – Rückschau halten

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Jahres-Ziel erreicht…. Der etwas andere Weihnachtsgruß

 

Ziel erreicht…. Zumindest das Ziel des Kalenderjahres. Das Jahr geht zu Ende, Weihnachtsferien nahen… Puhhh… endlich mal eine Verschnaufpause. Ausschlafen, Dinge machen, auf die man Lust hat. Familie, Chillen, Freunde treffen, die Schulsachen in der Ecke lassen. Manche Schüler nutzen die Ferien auch um einige Dinge aufzuarbeiten. Andere, die im letzten Schuljahr stecken machen sich evtl. schon mal Gedanken über die Prüfungszeit.

Ich finde, das Jahresende eignet sich gut um einmal inne zu halten. Zu verschnaufen. Rückschau zu halten und zu sehen, was man alles schon erreicht hat und wie man das neue Jahr angehen möchte. In diesem Artikel gebe ich dir ein paar Ideen, wie du das für dich machen kannst.

Es ist kurz vor Weihnachten und ich möchte meinen Lesern ein etwas anderes Weihnachtsgeschenk mit diesem Artikel über die Zielerreichung machen.

 

Ziel erreicht? – Ziel überprüfen

Sehr viele Menschen stecken sich Ziele. Nicht nur für ihr Lernen oder berufliches Weiterkommen. Auch im privaten Bereich. Andere machen das nicht, sie sehen, was kommt… Wie auch immer. Was jedoch viele Menschen versäumen ist, ihr Ziel zu überprüfen, inne zu halten, wenn sie es erreicht haben. Sie rennen dann sofort weiter zum nächsten Ziel, kommen außer Puste und wiederholen evtl. ihre Fehler wieder. Schade. Auch wenn das Ziel nicht so erreicht wurde wie gewünscht, ist es wichtig zu untersuchen, was anders gelaufen ist. So kann es das nächste Mal vermieden werden.

Somit lernst du dich und deine Arbeitsweise besser kennen und kannst dich immer mehr verbessern um deine Ziele zu erreichen. Das macht dich erfolg-reich! 🙂 Erfolg ist ja das, was auf deine Taten folgt. Es ist das was du er-reichst, wenn du etwas in Bewegung setzt.

Manchmal macht es nämlich auch Sinn, das Ziel zu verändern….

„Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.“

– Friedrich Nietzsche

 

Innehalten – feiern – verschnaufen

Und wie wird das gemacht? In 7 Schritten:

  1. Innehalten

STOPP! Bleib mal stehen. Ja, da wo du jetzt gerade bist. Auch ein Marathonläufer macht nach seinem Lauf eine Pause und rennt nicht gleich weiter.

  1. Auf das Ziel schauen

Jetzt schau mal auf dein Ziel. – Woran merkst du, dass du es erreicht hast? Ist es der Zeitpunkt? Ist es das Ergebnis?

  1. Erreicht?

Hast du erreicht, was du wolltest? Dann ist Feiern angesagt! – Wie auch immer du feierst… Party oder nur einfach für dich. Egal!

  1. Nicht erreicht?

Du bist nicht zufrieden? Hattest es dir besser vorgestellt? Kein Thema! Freu dich über deine neuen Lernchancen! Denn aus nicht erreichten Zielen kann man gut für die Zukunft lernen… Das hatte ich mit der neuen Fehlerkultur gemeint….

  1. Neu ausrichten

Nach dem Feiern des Erfolges oder der Lernchancen kann es weiter gehen. Nun ist die Zeit ein neues Ziel ins Auge zu fassen (du weißt ja schon wie). Manchmal ist es auch angesagt, das alte Ziel neu zu justieren. Vielleicht hat es sich auf dem Weg verändert? Vielleicht ist es gar nicht mehr unbedingt wichtig, es zu erreichen? – Siehe das Zitat von Friedrich Nietzsche oben! Bevor du stur auf der Spur bleibst und deine Energie verpulverst, stell dein Ziel neu ein! – Du weißt ja wie 😉

  1. Verschnaufen

MOMENT! Starte nicht gleich weiter. Verschnaufe ein wenig. Erhol dich, gönn dir etwas Schönes und belohne dich selbst. Sammle neue Kraft!

  1. Weiter geht’s…

Jetzt geht’s weiter. Neu oder justiert… egal… Viel Er-folg! 😉

 

Wie bemerkst du, dass du dein Ziel erreicht hast und was lernst du daraus?

Meistens ist es ein Gefühl. Ein Gutes oder eben ein Schlechtes. Am Jahresende, Kalender- oder Schuljahr, ist es einfach der Zeitpunkt. Oder der Zeitpunkt einer Prüfung, eines Abgabetermins…

Je klarer du dein Ziel zu Beginn formuliert hast umso einfacher erkennst du, ob du es erreicht hast. Passt das Ergebnis zu deiner Formulierung?

  • Wie fühlt es sich an? Leicht oder schwer? Warm oder kalt? Kribbelig, ruhig, bewegt, berührt, stolz, traurig, enttäuscht …. ?
  • Nach was riecht es? Angenehm, faulig, süßlich, erdig, nach Sommer, nach Winter, Herbst oder Frühling …?
  • Nach was schmeckt es? Süß, sauer, fruchtig, fad, scharf, mild, bekannt, unbekannt, lecker oder eklig …?
  • Wie sieht die Welt jetzt durch diese „Brille“ aus? Bund, schwarz-weiß, groß, klein, bewegt, starr, eingerahmt oder weit …? Bist du mit im Bild drin, oder siehst du dich von außen?
  • Wie hört es sich an? Laut, leise, angenehm, dumpf, schrill, klar, fern… ?

Ziehe ein Resümee… Passt es so? Willst du es anpassen? Wohin soll es nun gehen? Was machst du nun aus diesen Erfahrungen? Wie gehst du deine Ziele in Zukunft an?

Wenn du damit zufrieden bist, solltest du beim nächsten Ziel mit der gleichen Strategie vorgehen, sie… Klick um zu Tweeten

Wenn du nicht zufrieden bist, solltest du genau untersuchen, was schief gelaufen ist, damit du in Zukunft anders handeln kannst. Hier ist es SEHR wichtig, dass du ehrlich zu dir bist. Klar kannst du dich hier beschummeln, das schadet nur dir, sonst niemandem. Es ist auch allen anderen egal. Es sind DEINE Lernchancen. Ich sag nur: neue Fehlerkultur. 😉

 

Und weiter – Rückschau halten ist für jede Zielerreichung wichtig!

Ich habe oben schon erwähnt, dass viele Menschen diese Rückschau und dieses Innehalten vergessen. Du hast also JETZT die Chance hier etwas zu lernen und zu üben, das du dein ganzes Leben nutzen kannst. Du wirst immer wieder Ziele formulieren (du weißt ja wie… 😉 ) und ebenso wirst du sie dann überprüfen. DAS macht dich erfolgreich. Klar, erreichte Ziele auch, aber vor allem das Überprüfen, das Kraftschöpfen aus dem Innehalten und das Justieren bei nicht erreichten Zielen.

UND: Es ist völlig in Ordnung, dass man irgendwann feststellt, dass das ins Auge gefasste Ziel eigentlich gar nicht stimmt. Du kannst jederzeit neue Wege einschlagen. Das ist oftmals besser, als stur weiterhin mit viel Kraftaufwand und Hindernissen auf diesem Pfad zu bleiben.

Es ist die Kunst zu unterscheiden, ob man leichtfertig aufgibt, weil Hindernisse im Weg liegen, oder ob man die Hindernisse als Hinweise erkennt, dass das Ziel überdacht werden sollte. Wann lohnt es sich, mehr Anstrengung zur Erreichung hinein zu stecken und wann lohnt es sich, das Ziel aufzugeben oder es neu anzupassen. Je öfter du darauf achtest, umso leichter wird es dir fallen, diesen Unterschied zu erkennen. Umso leichter wirst du die Hinweise der Hindernisse entschlüsseln können.

 

Für Eltern und andere Erwachsene

Schauen sie gemeinsam auf das Erreichte! Unterstützen Sie Ihr Kind, das Erreichte zu feiern, kurz inne zu halten und den Weg evtl. zu analysieren. Begleiten Sie es wohlwollend. Es hat keine Notwendigkeit von außen Moralpredigten zu halten. – Ihr Kind erkennt selbst, was es geschafft hat oder verändern kann, wenn Sie mit ihm gemeinsam mit Wertschätzung der Anstrengung oder Gelassenheit auf den Weg schauen.

Wir wissen doch alle, dass eigene Einsichten das Handeln mehr beeinflussen, als tadelnde Hinweise oder gut gemeinte Rat-Schläge. Helfen Sie Ihrem Kind, es selbst zu tun! Zur kompetenten Unterstützung gehört übrigens auch, es auszuhalten, dass sich Einsichten nicht einstellen oder nicht konsequent umgesetzt werden. Fehler kann man nur selbst machen und daraus lernen auch… 😉

„In diesem Sinne wünsche ich einen erfolg-reichen und rück-blickenden Jahresausklang und kraftvolle neue Ziele für das Neue Jahr!“

 

 

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