Prüfungen stehen an

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Prüfungen meistern und die letzte Vorbereitung

Letzte Vorbereitungen bevor es „ernst“ wird

In Bayern sind gerade Pfingstferien. Das Wetter rühmte sich die letzten Tage nicht, so wünschte man sich, doch, wie die meisten, in den Süden entflohen zu sein.

Manche sitzen aber auch aus gutem Grund zu Hause. Sie lernen noch für die Abschlüsse. Die Abiturienten sind durch, außer sie nehmen noch die mündlichen Nachprüfungen mit. Quali, M-Abschluss, Wirtschaftssschule und Realschul-Abschluss stehen aber jetzt dann nach den Pfingstferien an.

Du solltest jetzt eigentlich gut vorbereitet sein, denn von Grund auf Neues zu lernen, dazu ist es jetzt echt zu spät!

Was du jetzt noch machen kannst

Sinnvoll ist es jetzt zu wiederholen. Schau in aller Ruhe noch mal die Dinge durch, bei denen du dir unsicher bist. Wiederhole sie, rufe sie dir noch einmal ins Gedächtnis.

Du könntest dein Wissen testen. Da siehst du gut, was noch ein bisschen Auffrischung braucht. Du kannst dich auch mit anderen treffen und mit ihnen dein Wissen abchecken. Vielleicht kannst du dem ein oder anderen noch auf die Sprünge helfen, das hilft auch dir. Lernen durch lehren ist auch eine gute Methode der Auffrischung.

Mut zur Lücke

Auch wenn du dir noch so viele alte Prüfungen angesehen hast, du kannst nicht wissen, was genau dran kommt. Die Lehrer geben dir einen guten Überblick und sicher eine Einschränkung. Doch eine Glaskugel hast du nicht. Und jeder Mensch hat Themen, die ihm einfach nicht liegen. Geht es dir auch so, zeig Mut zur Lücke! Lege den Fokus jetzt lieber auf das, was du gut kannst und nicht auf das, was dir fehlt. Damit machst du dich nur verrückt! Sei da richtig gut, was du kannst. Eine Ente lernt auch nicht klettern, wenn sie wie irre übt. Sie verlernt eher das Schwimmen dabei und ist darüber hinaus mächtig frustriert!

Aufgeregt?

Das ist normal! Vermutlich ist es deine erste Prüfung und du weißt nicht so genau, was auf dich zu kommt. Ein bisschen Aufregung, ein bisschen Lampenfieber ist gut! Auch erfahrene Schauspieler haben Lampenfieber und ich muss dir ehrlich gestehen, auch ich bin vor jedem neuen Kurs, den ich gebe, ein bisschen aufgeregt.

Die Aufregung im passenden Maß bewirkt, dass du aufmerksam bist. Bist du total gechilled, dann achtest du nicht mehr auf Details, bist dir deiner Sache zu sicher und machst Leichtsinnsfehler. – Auch das kenne ich aus eigener Erfahrung!

Ist die Aufregung zu groß, dann kannst du dich nicht mehr auf deine Arbeit konzentrieren, weil ein Gedankengewitter durch deinen Kopf zieht, das dir alles mögliche einreden will, dich nur nicht an dein Wissen lässt. Das nennt man dann Prüfungsangst. – Doch auch die lässt sich in den Griff bekommen!

Mentale Vorbereitung durch Kopfkino

Hast du schon mal Skifahrer vor einem Rennen beobachtet? Wenn sie oben im Abfahrtshäuschen noch hinter der Schranke stehen? Sie sind völlig konzentriert und manchmal kann man erkennen, wie sie sich ganz sachte bewegen. – Was tun die da? Sie fahren in Gedanken ihre Ideallinie. Sie kennen die Strecke – wie du auch deinen Stoff kennst. Sie fahren nun in Gedanken in perfekter Weise den Berg hinunter. PERFEKT! Sie stellen sich genau vor, wie sie die Kurven nehmen, wo welcher Buckel kommt, wie sie ganz eng an den Toren vorbeifahren. Und dann stellen sie sich vor, wie sie mit Bestzeit und großem Jubel im Ziel ankommen.

Sie programmieren ihr Gehirn auf Sieg! Sie zeigen ihrem Gehirn quasi schon mal, wie es aussieht, so perfekt zu fahren. In ihrem Körper passiert dabei das Selbe, als ob sie wirklich fahren! Das fühlt sich großartig an und dann starten sie los!

Das kannst du auch! Du brauchst nicht mal ein Starthäuschen und auf den Schnee brauchst du auch nicht zu warten.

Setz dich entspannt hin und stell dir GENAU vor, wie die Prüfung abläuft. Klick um zu Tweeten

Wie ist der Raum, welche Utensilien hast du dabei? (Deine Lieblingsstifte, einen kleinen Talismann?) Was hast du an? (Deine Lieblingsklamotten, in denen du dich besonders wohl fühlst?) Stell dir vor, wie dein Arbeitsplatz aussieht. – Wo liegen deine Sachen? – Dann bekommst du das Blatt. Du drehst es um. Liest die Fragen. WOW! Genau die Fragen, die du leicht und locker beantworten kannst. In Ruhe liest du alles durch. Dann machst du dich entspannt ans Werk. Du beantwortest alle Fragen. Sie fallen dir leicht. Du kannst auf dein gesamtes Wissen zugreifen. Wie wunderbar. Du bist lang vor der Zeit fertig und kannst in aller Ruhe noch mal alles durchsehen. Ein paar Kleinigkeiten fallen dir auf und du kannst sie ausbessern. Dann lehnst du dich entspannt zurück und atmest tief durch. Die Zeit ist um. Du gibst ab. Mit einem siegessicheren Lächeln. Wunderbar. Das wird was!

Übe das ein paar mal. Mach deinem Hirn doch vor, was es am Prüfungstag alles machen soll.

Du kannst natürlich auch in Panik verfallen und dir ausmalen, was alles schief gehen kann. Wie du da sitzt und nichts mehr weißt. Dir die Zeit nicht ausreicht und du in völliger Blockade vor dem leeren Blatt sitzt. Das ist auch ein mentales Training. Es kommt jetzt darauf an, was du erreichen willst! DAS solltest du deinem Hirn zeigen! DU hast es in der Hand, bzw. im Kopf!

Ich wünsche dir

… trotz allem die passende Portion Glück – dass genau das dran kommt, was du gut kannst. Ich wünsche dir die passende Portion Gelassenheit. Genau so, dass du aufmerksam und doch mit Leichtigkeit alle Aufgaben lösen kannst.

Hey, das haben schon so viele geschafft… warum jetzt ausgerechnet du nicht?

Also … los … YES! Du schaffst das!

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