Welche ist die beste Lernmethode für mich?

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Lernmethode an Land ziehen

Im Dschungel der Lernmethoden

Ich komme gar nicht mehr nach, so viele Meldungen über die perfekte Lernmethode gibt es. Kurse, Bücher, Videos, kommerziell oder kostenfrei. Alles ist geboten.
Jeder verspricht den ultimativen Lernerfolg.
Blickst du noch durch? Von was fühlst du dich angezogen? Was verunsichert dich?

Mit diesem Artikel möchte ich dir meine Sichtweise dazu darstellen.

Wer meinen Blog hier verfolgt und/oder mich kennt, der weiß, dass Eigenverantwortung und individuelles Lernen bei mir ganz oben steht. Patentrezepte lehne ich grundsätzlich ab.

Natürlich beschreibe auch ich immer wieder mal Methoden oder empfehle das Ein oder Andere. Doch ich stelle dir immer frei, es auszuprobieren und zu sehen, ob es zu dir passt. Denn meine Meinung ist, dass es nicht DIE Methode gibt, die für alle passt. Wer das verspricht hat nicht verstanden, wie Lernen funktioniert!

Durchblick im Dschungel

Klar, jeder möchte für sich die ideale Lernmethode finden, die Spaß macht und sehr effektiv ist. Wenn du im Internet danach suchst, bekommst du viele Empfehlungen zum Lesen oder schauen. Überall DIE eine Methode, die dir den Erfolg bringt.

Doch was brauchst du denn eigentlich? Wenn du so pauschal suchst, könntest du auch eingeben „ich brauche ein Auto“. Ein bisschen genauer sollte es schon sein.

Suchst du eine Methode, wie du dein Lernen erst mal organisierst? Oder eine Methode zur Motivation, bzw. Konzentration? Willst du dich schnell durch viele Bücher, viel Text wühlen? Suchst du eine Methode, wie du dir schnell und nachhaltig viel Stoff merken kannst? Willst du Vokabeln lernen?
Wenn du dir das klar machst, kannst du gezielt suchen!

Und welche Lernmethode passt dann zu dir?

Tja, das kann ich dir jetzt so pauschal nicht sagen. Ich weiß ja nicht, wer du bist. Wie du Lernstoff am besten aufnimmst. Das kommt auf deine Arbeitsstruktur an und den Lerntyp.

Somit bleibt dir nur, verschiedene Dinge auszuprobieren. Schau dir verschiedenes an. Was spricht dich an? Was kannst du dir gut für dich vorstellen? Brauchst du etwas mit Bewegung? Mit anderen zusammen? Etwas Rhythmisches, also Lieder, Reime? Willst du mit jemandem drüber sprechen, oder hilft dir sowieso „lautes“ Lernen? Merkst du dir Inhalte leicht, wenn du sie vor dir siehst? – Ich weiß, auf vieles kommt man erst gar nicht, weil man sich das gar nicht vorstellen kann, dass genau das funktionieren kann. Doch sei kreativ!

Es gibt Bücher zu den verschiedenen Lernmethoden oder -Techniken und auch im Internet findest du einiges. Auf den meisten Seiten tummeln sich immer die zehn gleichen Ideen. Oft handelt es sich um Techniken, die cool klingen, aber erst mal an sich gelernt werden müssen. Das macht es dann schnell wieder anstrengend.

Das ist wie bei einer Sprache oder einem Musikinstrument. Ohne Vokabeln oder Notenkenntnisse kein Sprechen oder Spielen. Ok, hier mal ein Link für die Neugierigen: KLICK – Ich persönlich bin gegen solche sturen Techniken. Daher empfehle ich auch nur sehr wenige und gebe dazu überhaupt keine Kurse. – Na, vielleicht sollte ich mal meine Favourites genauer beschreiben ;)

Lernen mit Bildern

Und da sind wir dann schon dabei… ;) Was ich auf jeden Fall empfehle sind visuelle Anker. Auch wenn du nicht vorrangig der visuelle Lerntyp bist, arbeitet das Gehirn doch mit Bildern. Sie haben viele Informationen auf einmal gespeichert, sind kreativ und auf den Punkt. Sie prägen sich ein und du hast IMMER einen geheimen Spickzettel dabei!

GEHEIMTIPP: Wenn du dir Bilder einprägst, dann schaue sie dir genau an. „Fotografiere“ sie ganz bewusst mit einem Lidschlag ab und speichere sie dir im Gehirn. „Beame“ sie dir dann gleich und immer wieder auf einen imaginären Bildschirm vor dir, leicht erhöht, so dass du deine Augen nach oben bewegst. Im Blick nach oben, aktivieren wir nämlich unser visuelles Gedächtnis.

Methoden für das visuelle Lernen wären: Mindmap, KaWa und Sketchnotes.
Ein MINDMAP ist sozusagen eine kleine Gedächtniskarte. Kompakt, auf einen Blick alles Wichtige zum Thema. Ich liebe Mindmaps und nutze sie, um mir komplexe Themen zu strukturieren. Sogar als Stoffsammlung erstelle ich sie mir… Ein Kollege, Jens Voigt von der Akademie für Lernmethoden ist ein wahrer Künstler in Sachen Mindmaps. Hier zeigt er dir auf die Schnelle, wie du ein Mindmap erstellst.

Ein KAWA ist eine Methode von Vera F. Birkenbihl. Sie hat kreative Lernmethoden eigentlich so richtig populär gemacht. Versuchs doch mal: Ein KaWa ist die kreative Ausbeute von Wort Assoziationen ;) Klick für mehr Infos: Bild und Video von ihr persönlich.

Und von den SKETCHNOTES hab ich dir ja schon mal vorgeschwärmt

In jedem Fall: ÜBEN

Egal, welche Lernmethode du für dich aussuchst und ausprobierst, es muss nicht gleich beim ersten Versuch super laufen. Kann, muss nicht. Auch hier gilt der Grundsatz: Übung macht den Meister. Und wenn man – wie schon oben erwähnt – eine bestimmte Technik nutzen will, muss man sie üben, d.h. immer wieder anwenden. Ein wichtiger Grundsatz beim Lernen ist ja auch die Wiederholung. Und wenn schon, dann soll es doch wenigstens etwas Spaß machen. Lass dich davon also nicht abhalten.

Beim besten Willen kann ich dir also nicht sagen, was das Beste für dich ist. DU bist der Experte für dich.

Ich kann dir nur ein paar Ideen und Impulse geben. Welche Lernmethode für dich passt, das findest du selbst heraus. Klick um zu Tweeten

So verstehe ich Coaching. Alles andere ist in meinen Augen unseriös. Auch wenn du jetzt etwas anderes erwartet hast. Aber hey! Du bist frei. Wähle, was für dich passt und lass dir nichts von anderen vorschreiben!

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