Schule zu Hause – schon wieder!

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Schule zu Hause - schon wieder ... Homeschooling

Homeschooling, oder was?

Schon wieder keine Schule. Eigentlich würde man sich ja drüber freuen, aber nicht mit diesen Voraussetzungen! Und mit Homeschooling hat das wirklich nichts zu tun! Was hat sich seit dem letzten Frühjahr verändert? Wir organisierst du dich und was kannst du daraus für dich mitnehmen?
Klar läuft das nicht ideal und die meisten Lehrer und Schulen habe sich über den Sommer nicht wirklich ein Digital-Konzept erstellt.

Ein paar Ideen, wie du das Beste daraus machen kannst… Es geht um Struktur, Selbstorganisation, Disziplin und Motivation.

Beginnen wir mit der Struktur

Was ist von deiner Schule vorgegeben? Viel Online-Unterricht mit Video-Konferenzen? Ein Stunden- und Tagesplan oder ist es eher offener?
Wenn der Tag durch Online-Konferenzen getaktet ist, dann gibt er dir nicht viel Spielraum. Doch sicher gibt es Zeiten dazwischen. Wie nutzt du diese?

Pausen sind natürlich wichtig, doch pass auf, dass du deine Zeit nicht verplemperst.

Nutze die Zeit zwischen den Inputs und Anwesenheitspflichten für dich und deine Art zu Arbeiten! Nun kannst du arbeiten, wie es für dich passt. Eigentlich ist auch das Fach egal. Was ist für dich sinnvoll? Nach was steht dir jetzt die Laune?
Brauchst du eher konkrete Anweisungen und Zeitfenster, oder planst du lieber freier? Werde dir klar drüber und mach das dann!
Über Arbeitsstrukturen (Abwechslung oder Dranbleiben) habe ich hier schon geschrieben.

Jetzt in dieser „Homeschooling“ -Phase kannst du die Chance nutzen, nach deinem Gusto zu lernen. Über weite Teile gibt dir doch keiner was vor, oder? – Deine Eltern? Überzeuge sie, dass du etwas tust. Zeig ihnen diesen Artikel, oder gib ihnen meine Telefonnummer ;)

Wie steht es um deine Selbstorganisation?

Die Organisation hängt ein bisschen mit der Struktur zusammen. Welche grobe Struktur hast du und wie organisierst du dich darin jetzt. Stell dir ein neues Regal vor, das ist die Struktur. Wie du es jetzt einräumst, ist die Organisation.

Was brauchst du wo? Wie viel Zeit verbringst du mit Suchen? Bekommst du alle Informationen, die du brauchst zusammen? Oder sitzt du da und wartest, dass dir jemand alles auftischt?

Im März 2020 habe ich schon einen Artikel zur Organisation des Homeschooling geschrieben. Darin geht es auch um das Planen (oder hier). Ich arbeite ja gerne mit ToDo-Listen. – Da kann ich so schön durchstreichen und das machen, was mir jetzt in den Zeitplan passt. Oder worauf ich eben jetzt Lust habe, was mir leicht von der Hand geht.

Beachte bei der Organisation auch deinen Lerntyp, denn jeder lernt anders!

Das Lernen zu Hause braucht auch Disziplin!

Man kann sich schon leichter davon stehlen als im Unterricht. Doch wie auch dort, schadest du dir ja selbst. Und hey! So ist das Leben, ich muss auch immer wieder meine Disziplin aus der letzten Ecke herzerren.

Da sitzt man nun alleine, kann eh keine Freunde treffen, bleibt also nur das Telefon mit sämtlichen Apps. An wirkliches Lernen ist da nicht so wirklich zu denken, oder? Ein Bericht aus der Praxis zeigt dir ganz gut auf, wie du es z.B. schaffst, dein Handy auf die Seite zu legen.

Und auch ohne diese Ablenkung braucht es Disziplin an einer Arbeit zu bleiben, oder eine anzugehen. Das ist Überwindung, ich weiß! Aber wenn du erst mal dran bist und es geschafft hast!

Motivation bitte…

Ja, zu Hause lenkt so einiges ab. In diesem Umfeld, in dem man normalerweise mehr Freizeit verbringt fällt es vielen schwer, sich aufzuraffen. Motiviert bist du, wenn du ein Ziel hast. Wenn du weißt worauf du hin arbeitest. Motiviert bist du auch, wenn die Tätigkeit für dich Sinn ergibt. Auch Struktur kann dir dabei helfen.
Also:

  • Was ist dein Tagesziel? Das Pensum zu schaffen? Mehr Freizeit als Arbeitszeit zu haben? Die Inhalte zu verstehen? Etwas weiter gedacht: Was bringt dir dein Tagesziel?
  • Welchen Sinn ergibt es, dich mit dem zu beschäftigen, was zu tun ist? Du erweiterst dein Wissen? Du bereitest dich auf eine Abfrage, einen Test, eine Note vor, die mal kommt? Du bereitest dich auf deinen Schulabschluss vor? – Auch wenn der noch in weiter Ferne liegt, ist das Klassenziel ein Schritt dorthin. – Und danach kannst du bestimmen, was du machst. Wie kannst du dieses Wissen anwenden? Was bringt es dir fürs Leben? – Frag nach!
  • Struktur (siehe oben) erleichtert dir das Arbeiten. Es rhythmisiert deinen Tag, gibt dir einen Takt vor. Das Gegenteil davon ist, in den Tag hineinzuleben und vor sich hin zu dümplen. Das kann super sein! Aber nicht, wenn man Dinge vor sich hat, die zu erledigen sind.

Mehr zu Motivation noch hier und hier.

Und dann ist da noch die Sache mit deiner Einstellung

Wie gehst du in den Tag im Homeschooling? Wie immer? Aufstehen, Frühstücken, Schreibtisch… Der Schulweg fällt weg, der Ratsch mit Freunden. Schläfst du deshalb ein bisschen länger?

Wie schaust du in diesen Tag? Oh man, heute schon wieder… Boa, ich hab keine Lust, ich kann mich nicht aufraffen…

ODER: Hey, was gibt’s bei den Anderen? Welche Überraschungen gibt es heute? Ich schaff das, und dann chatte ich mit …
So, wie du in den Tag reinschaust, so wird er dir begegnen. Denn dein Gehirn ist auf diese Ereignisse programmiert, die du ihm vorgibst. Genau DIESE Dinge wird es wahrnehmen und die anderen ausblenden, übersehen.

ALSO: Begrüße den Tag, grins dich im Spiegel an, hör Musik, die dir gute Laune macht, mach es dir gemütlich. Feuer dich selbst an, wie bei einem Wettkampf und feiere mit dir den erfolgreich geschafften Tag!

Und jetzt leg los!

Glaub mir: es wird nicht besser, wenn du es griesgrämig vor dir her schiebst. Und eigentlich weißt du das auch selbst.
Packs an. Just do it! Yes I can!

Schau doch mal bei meinen Videos vorbei, vielleicht findest du dort noch etwas…

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